09 Stadtkirche

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Stadtkirche In dieser spät-gotischen Kirche, der größten evangelischen Kirche Oberfrankens aus dem 15. Jahrhundert, tritt Cosima, die Tochter eines Abbés, 1872 zum protestantischen Glauben über. Schon 1870 wurden Cosima und Richard in Triebschen getraut. Hier konfirmierten die Kinder im April 1881. Cosima besucht mit ihnen den Gottesdienst, den sich Richard Wagner spart. Er kommt erst zur Heiligen Handlung in die Kirche. Cosima bemerkt: „Auch er ist ergriffen“ über „unser aller feierliche Erschütterung“. Bemerkenswert ein seltsamer Traum Wagners in der Woche nach Ostern, der Aufschluss gibt über sein unerschütterliches Selbstbewusstsein. Er träumt, dass ein Papst, der aussehe wie Anton Bruckner, ihn besucht, begleitet von seinem Schwiegervater, dem Abbé Franz Liszt. Richard will dem Heiligen Vater die Hand küssen, stattdessen küsst der Papst ihm die Hand. Anschließend nimmt er eine Flasche Kognak mit.

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