15 Markgräf. Opernhaus (UNESCO-Welterbe)

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Opernstraße 14, 95444 Bayreuth

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Markgräfliches Opernhaus Ohne Wilhelmine gäbe es keinen Wagner in Bayreuth, ohne das Opernhaus kein Festspielhaus. Markgräfin Wilhelmine, vermählt mit Markgraf Friedrich (1735 – 1763), Lieblingsschwester Friedrichs des Großen, bewirkte eine Blüte der Bayreuther Hofkunst. Die außerordentlich geistvolle und musisch begabte junge Frau spielte verschiedene Instrumente, malte, dichtete und komponierte. Mit großer Leidenschaft entwickelte sie Pläne für Parklandschaften, Schlösser- und Theaterbauten. Ihr Opernhaus, 1748 eingeweiht, heute Welterbe, verfügte über die größte Bühne Europas. Wagner stellte bei einer Besichtigung im April 1871 fest, dass dieses Logentheater ungeeignet war und Bühne und Orchestergraben zu klein waren. Von notwendigen Umbauten sieht er ab, denn „es wäre schade, zerstörend in diesen alten, stilvollen Bau einzugreifen, an dem die prachtliebenden alten Zeiten ihren Geschmack erprobten“. Doch Wagner fasste den Entschluss, in dieser „freundlichen Stadt“ sein Festspielhaus zu errichten. Bürgermeister Muncker und Bankier Feustel, weitsichtige und mutige Männer, stellten dem mittellosen, aber engagierten Wagner ein Grundstück zur Verfügung für sein Festspielhaus. Am 22. Mai 1872 dirigierte Wagner selbst im Opernhaus die 9. Symphonie von Beethoven, um die Grundsteinlegung seines Festspielhauses zu feiern. Gäste aus aller Welt kamen und kommen noch heute. Damit war die Periode beendet, die Jean Paul, er lebte von 1804 – 1825 in Bayreuth, folgendermaßen beschrieb: „Hier ist alles Lebende tot und alles Tote lebendig“. Nach dem Konzert im Opernhaus ging es zu Fuß, zu Pferd oder per Kutsche zum Hotel Fantaisie.

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