06 Hofgarten

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Hofgarten „Im Dunkeln ist gut funkeln“, so Wagner, als er im Hofgarten nachts Glühwürmchen schwärmen sieht. Der Aufenthalt in der Natur ist für Wagner befruchtend, Inspiration. Fast täglich hält er sich im Hofgarten auf, sei es zum Schlittschuhlaufen oder zum Spazierengehen oder die zweifelhafte Freude der Militärkapelle genießend. „Spazierengehen mit Richard im Hofgarten, wobei er die wunderbarsten Wege angibt, so dass wir eine drei viertel Stunde in dem kleinen Raum wandern, ohne zwei Mal denselben Weg zu machen“ (Tagebuch vom 12.12.1877). Hätte er ohne seine Naturverbundenheit ein „Waldweben“ schreiben können? Seine Ausflüge beschränken sich nicht nur auf die nähere Umgebung: es geht zur Rollwenzelei, in die Eremitage, zu Feustels nach Friedrichstal, ins Salamandertal, zum Sophienberg, in den Hummelgau, die Waldhütte und die Fränkische Schweiz, meist mit der ganzen Familie. Für weitere Strecken benutzt man die Familienkutsche. Wagner liebt es, mit einfachen Leuten zu sprechen: „Wie man sich vom Volk getrennt fühlt, merkt man erst, wenn man durch die Felder in die abgelegenen Ortschaften komme und dort mit den Landleuten spreche. 29.08.1881“. Große Rührung bei Wagner: „Nach einem Gewitterregen betrachten wir Salamander, dazu Vogelgeplauder und Kirchenläuten“.

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