07 Neues Schloss

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Das Neue Schloss Wenn auch von außen unspektakulär, so zeugen doch die Innenräume des Schlosses vom Esprit der Markgräfin Wilhelmine: außergewöhnlich, edelste Qualität. „Ich liebe alles Spekulative“, so wie Wilhelmine, in Ikonographie verschlüsselt, das absolutistische Zeitalter des 18. Jahrhunderts verkörperte, erschuf Wagner den Wunschtraum eines bürgerlichen Zeitalters mit seinem demokratischen Theater. Wohl war Wagner an diesem Ort mit dem Markgrafenbrunnen und dem Neuen Schloss als Residenz die damals übliche Herrschaftsform bewusst, die von den Fürsten ausging, worunter auch er – manchmal - zu leiden hatte. Seine Teilnahme an der Dresdener Revolution 1849 entsprang seinem Frust über zurückgewiesene Neuerungen im künstlerischen Bereich. So schreibt er an Liszt am 19. Juni 1849: „Du kennst den bittren Quell der Unzufriedenheit, der mir aus der Ausübung meiner geliebten Kunst entsprang, den ich mit Leidenschaftlichkeit nährte und endlich auf jedes Gebiet überströmen ließ. Aus ihm entwickelte sich der heftige Drang, der sich darin ausdrückte: „Es muss anders werden“. Er, der steckbrieflich Gesuchte fährt fort….“Dass ich jetzt, namentlich durch meine Teilnahme für jenen Aufstand belehrt, unmöglich mich je in eine politische Katastrophe wieder mit einlassen könnte, brauche ich wohl nicht zu versichern“.

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